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Begleithund


Die wichtigste Grundausbildung ist die Begleithundeprüfung und die dazugehörige Ausbildung. Jeder sollte diese machen, um sicher im Alltag und in der Öffentlichkeit, mit seinem Hund positiv aufzutreten. Des weiteren ist die Begleithundeprüfung Voraussetzung für weiteren Bereich bzw. für Agility-Turniere, VPG, Obedience und Fährte etc.
 

Grundausbildung

In der Grundausbildung sind mehrere Übungen beinhaltet. Während der Übung sind immer weitere Hunde auf dem Platz. Hier lernt ihr Hund an lockere Leine zu Laufen und Ihnen immer freudig und aufmerksam bei allen Richtungswechsel zu folgen. Es wird das "Sitz" und "Platz" geübt. Wenn das gut gelingt übt man diese Kommandos in dem man sich vom Hund entfernt, wobei der Hund ruhig und aufmerksam in der Position verbleibt bis zur Rückkehr oder dem "Abrufen" zu Ihnen. Es wird geübt durch Menschengruppen mit oder ohne Hunde zu gehen. hier lernt der Hund gelassen und ohne andere zu belästigen Seinem Hundeführer zu folgen. Wenn das alles gut gelingt, wird das alles ohne Leine geübt. Es wird außerhalb des Geländes geübt, um Verkehrs tauglich zu werden.

Wenn Sie alles gelernt haben, können Sie die sogenannte BH-Prüfung (Begleithundeprüfung) absolvieren.

Der Mittelpunkt der Prüfung ist unter anderem der Gehorsam und das Verhalten in der Öffentlichkeit.
Die Prüfung besteht aus vier Teilen, die jeweils getrennt voneinander bestanden werden müssen.

 

  1. einer schriftliche Prüfung, hier müssen Sie ihr Fachwissen über Hunde und Hundehaltung beweisen. 
     

  2. die sog. Unbefangenheit-Prüfung, hier muss der Hund sich auch von einem Fremden anfassen lassen und seinen Chip auslesen lassen.
     

  3. Unterordnung, der Hauptteil, bewertet wird die Beziehung zwischen Mensch und Hund, auf dem Hundeplatz. Darunter fallen auch der Gehorsam des Hundes, durch verschiedene Kommandos, wie "Sitz", "Platz". Auch die Leinenführigkeit, im Normal- und Schnellschritt, sowie im Langsamschritt und in der Winkelarbeit. Ihr Hund sollte hier eng, freudig und aufmerksam neben Ihnen laufen. Es folgt das durchqueren einer Menschengruppe. Bei jedem Anhalt den Sie machen, soll sich ihr Hund selbstständig neben Sie setzen. Das ganze wird anschließen abgeleint (ohne Leine) noch einmal vorgeführt. Ein zusätzlicher Teil ist das "Sitz" und "Platz" aus der Bewegung. Sowie das heran rufen "Hier" und das Ablegen ("Platz"), wobei sich der Hundeführer entfernt und abgewandt eine Zeitlang verbleibt, der Hund soll in dieser Zeit ruhig liegen bleibt bis zum abholen
     

  4. Außenprüfung/ Verkehrsteil, hier werden reale Außenbedingungen getestet und Ihr Hund muss dabei ein gleichgültiges Verhalten zeigen. Keine Angst oder zerren an der Leine. Typische Situationen wie vorbei fahrende Radfahrer, Jogger, schreiende Kinder oder plötzlich auftauchende Personen hinter Gegenstände, sowie querende Personen dicht hinter oder vor Ihnen. Das anbinden an einen z.B. Geländer, wobei Sie sich außer Sichtweite des Hundes begeben. Hier soll Ihr Hund sich ruhig und gelassen verhalten, auch wenn andere Personen und Hunde vorbei kommen.
     

Wenn alle Prüfungsteile bestanden sind, haben Sie die Begleithundeprüfung bestanden. Es folgt ein Abschlussgespräch und die schriftliche Bestätigung des Bestehens.

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